Der Wettergott als Endgegener oder wie viel Wasser kann ein Radurlaub verkraften
- Knuffellump

- 27. Juli 2025
- 11 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 7. Jan.
Ducktrail – Tag 1: Die Ente schippert los
Also gut, der Start unserer Donauradweg-Expedition sollte episch werden. Und was macht man, wenn man episch sein will? Genau – man setzt sich mit zwei Bikes auf einen Donaudampfer. Klingt cool, war’s auch… irgendwie.
Dampfer-Tag mit Wurm und Noe
Ja, Wurm und Noe – das sind nicht meine neuen Haustiere, sondern unsere Begleiter in diesem Abenteuer. Die beiden Bikes: ein Trail-Biest (Ducktrail natürlich!) und eine brave Trekkingente. Auf einem Schiff, das ansonsten auf Senioren-Kaffeefahrten und Tanztee programmiert ist.
Szene: Tanzfläche, Sonne scheint. Zwei Bikes stehen mitten im Saal, wirken wie aus einem anderen Universum. Die Blicke der Mitreisenden? Mischung aus „Was machen die hier?“ und „Ist das Kunst oder kann das weg?“.
Das Wetter? Ein schlechter Scherz.
Sonne. Regen. Wind. Wieder Sonne. Wir hatten alles. Das volle Programm. Wenn Petrus ein DJ wäre, hätte er heute seine eigene Wetter-Rave-Session hingelegt. Aber egal – Rumkakao und Apfelstrudel haben den moralischen Totalschaden verhindert.
Die Schleusen-Story
Drei Schleusen später – ja, die Dinger sind irgendwie spektakulär, aber nach der dritten fühlt man sich wie im endlosen Fahrstuhlfahren – kamen wir endlich in Linz an. Just in der letzten Minute ins Hotel gehetzt und zack, der Himmel macht auf: Schleusen auf! Weltuntergangsstimmung!
Und wir? Wir standen trocken im Zimmer, schauten raus und dachten uns:
„Ducktrail-Style – läuft bei uns.“
🎯 Fazit von Tag 1:
Wir haben uns als rollendes Kuriosum durch den Dampfer geschoben, Rumkakao rettete uns vor Wetterkoller, und Linz begrüßte uns mit einem persönlichen Weltuntergang.
Tagesfazit:
106 km zurückgelegt – davon:
10 km heroisch mit dem Bike,
90 km wie die Könige auf dem Dampfer,
6 km Fußmarsch in Regenklamotten deluxe.
Ironie-Level: Über 9000.
Nässe-Level: Durch.
Ducktrail-Level: Unbesiegbar.
Tag 1 – erledigt. Morgen kann kommen. Oder auch nicht. Wir rollen trotzdem.

Ducktrail Tag 2: Linz → Grein – oder: Wie man Regen neu definiert
Heute hat uns der Wettergott gezeigt, dass er nicht nur ein Sadist, sondern ein Künstler ist.
Die ersten 5 km? Regen. Okay, kann man mit leben. Die nächsten 19 km? Starkregen. Da denkt man noch: „Geht schon, wir sind ja hart.“
Und dann kam Armageddon.
Dieser Regen hat nicht nur durchnässt – er hat sich durch jedes noch so kleine Loch in der Kleidung gebohrt, hat uns gezeigt, dass selbst wasserdichte Taschen nur eine Ausrede sind, und dass Wasser… wirklich ÜBERALL hinkommt. (Ja, auch da. Genau da, wo ihr jetzt dran denkt 😂).
Nach dieser Wasserfolter ging’s auf die Fähre bei Ens. Ein Kaffee bei der Donaumutti hat uns kurz glauben lassen, dass das Leben doch noch einen Sinn hat.
Aber Ducktrail wäre nicht Ducktrail, wenn wir nicht auch noch was völlig Absurdes gemacht hätten: Mit unseren Eseln (aka Bikes) durch den McDonald’s Drive-In!
Der Mitarbeiter hat geguckt, als hätte er gerade eine Ente auf einem Einrad gesehen – und wir? Mit einem fetten Grinsen und 3 Burgern wieder rausgerollt. tja kann man machen

Danach schien kurz die Sonne, wahrscheinlich nur, damit wir uns wieder falsche Hoffnungen machen.
Das Stück bis zum Wasserkraftwerk war so langweilig, dass selbst die Donau dabei gegähnt hat.
Von dort aber: Vollgas nach Grein!
Fazit des Tages:
Wetter? Von allem etwas, aber vor allem Regen.
Ei in der Felge → morgen Schrauber-Session.
Erkenntnis: Wasser findet immer seinen Weg.
Stimmung: Trotz allem? Ducktrail-Level: unzerstörbar.
Ride wet, ride wild – das ist Ducktrail. 🦆🔥
Ducktrail Tagebuch – Tag 5 / Bodensee Tag 2
Bodensee warum jetzt Bodensee..... Nacht von Sonntag auf Montag schnell in die Wetterkarte geschaut denn da war Sonne und da wir in unserem Hotel in Grein 3 Sachen hatten die uns nach der Regenfahrt den rest an Motivation genommen hatten
Wetterprognose für die nächsten Tage 14 Grad und Regen mit 120L/pro Quadratmeter
Fliegende Ameisen im Hotelzimmer
Betten die einem die Bandscheiben verbiegen
und 4 . eine Stadt die um 20:00 tod ist
Unteruhldingen → Konstanz → Stein am Rhein → Konstanz → Uhldingen
Der Tag startet – natürlich – mit Nieselregen, dem sanften Hinweis des Wetters: Zieh dir gleich die Regenjacke an, sonst wirst du nass, mein Freund.
Wir also raus, treten in die Pedale, während der Himmel sich denkt: Ach, die haben noch saubere Klamotten?
Und zack – Ducktrail Waschprogramm Stufe 1.
Doch siehe da: Nach ein paar Kilometern überlegte sich der Bodensee, uns zu verarschen, indem er für kurze Zeit die Sonne rausließ. Oh, wie nett. Stein am Rhein begrüßte uns sogar mit richtigem Sommer. Ganze drei Stunden lang – genug, um uns ein falsches Sicherheitsgefühl zu geben.
Stein am Rhein – Zuckerflash im Bikeshop
Hier gab’s den legendären Schokokuchen im River Bike.
Ein Bikeshop mit Kuchen – ernsthaft? Da fragt man sich:
Schrauben die erst am Bike, dann am Kuchen?
Oder backt der Mechaniker in der Mittagspause?
Und wieso ist der so geil, dass man schon nach dem ersten Bissen an Radsport-Sponsoring denkt?
Egal, Ducktrail sagt: Kuchen + Bike = Liebe.
Dazu noch Schokolade kaufen zu Preisen, bei denen selbst Schweizer Banken kurz husten mussten. Aber klar, mussten wir haben – schließlich ist es Ducktrail.
Das Schiff? Ach komm…
Nach dem Zuckerflash die geniale Idee: Mit dem Schiff zurückfahren!
Bis wir den Preis sahen: 112 Franken.
Das war der Moment, in dem wir beide dachten: Ja klar, und morgen kaufen wir uns noch einen Tesla, nur um unsere Trinkflaschen zu laden.
Also: Treten, was das Zeug hält.
Der Rückweg – Flucht vor dem Wettergott^^
Zurück Richtung Konstanz, die ganze Zeit auf der Flucht vor diesem Regenband, das wie ein Stinkefinger über uns hing.
Links Sonne, rechts Wolken, Gegenwind wie am Kap Horn.
Radfahrer-Beobachtungen des Tages:
MTB- und E-MTB-Fahrer: Grüßen freundlich. Ehrenleute.
Trekking- und Tourenradler: Grüßen auch, die wissen noch, was Radfahren mit Seele bedeutet.
Gravelbiker: Fahren nebeneinander, kennen keine Klingel, und schauen dich an, als hättest du ihnen gerade den Reifen angeleckt.
Rennradfahrer & Graveldackel: Grüßen nicht. Arrogante Gattung. Wahrscheinlich zu sehr mit ihrem Wattmesser beschäftigt.
Und dann die legendäre Spezies: 12.000-Euro-Bikefahrer, die ihr High-End-Geschoss bei Regen in den Supermarkteingang stellen. IN. DEN. EINGANG. 😂😂😂...es hatt nur genieselt ...für ein paar Minuten und das Pärchen war ausgestattet mit einem Outfit samt Protektion und Fullsavehelm und auf die Frage:" na gehts zum Trail? Gibts in der Nähe einen? die omnipotente Antwort....." Ne Ne , wir fahren keine Trails oder so wir machen ne Radtour weil Trailfahren da sind die Räder immer so schmutzig und wenn auch noch was kaputt geht....Ok keine weiteren Fragen danke fürs Gespräch. Meine Partnerin nimmts locker steigt auf Rad mit den Worten " zieh Helm auf es regnet und wehe dein Bike wird dreckig oder es geht wieder was kaputt^^ ..ich grinse nur und schlucke meinen auf der Zunge liegenden bösen Kommentar runter^^ weil eins haben sie richtig gemacht selbst wenn mir das Herz blutet wenn ich an ein MTB denke das für Trails gebaut wurde High End ist aber nur Asphalt sieht..wie traurig..aber safty first zwar sehr FIRST und sehr SUPERSAFTY ..aber besser als die die ohne Helm fahren..also immer das positive sehen^^
Konstanz – der Ducktrail-Moment
In Konstanz dann der Klassiker: Einer radelt links, der andere rechts.
Warum?
Weil Ducktrailstyle! 😂und weil kein Mensch..aber auch so überhaupt gar kein Mensch auf der Straße bei diesem Gewitterwoklenbruch unterwegs ist... wir nebeneinander aber wohl nicht aus Zuneigung evtl. weil der andere ja den Blitz abbekommen könnte :-))))))) nein Spaß es hat geschüttet und da wir eh schon durch waren und das Wasser in den Schuhen ausquillte haben wir es genossen ....war eh schon rum^^
Meersburg – Wolkenbruch exklusiv
Fähre nach Meersburg. Links Sonne, rechts Sonne, über uns: die Regenwolke, die uns liebt.
Sie folgt uns, sie umarmt uns, sie macht uns nass.Dieser Gottlose Drecksack^^
Finaler Sprint nach Uhldingen
Die letzten 6 km Vollgas, nass bis auf die Unterhose.
Restaurant erreicht, tropfnass, Pfützen unterm Tisch – aber wir bekamen einen Platz.
Der Börek mit Salat schmeckte wie Ambrosia für Ducktrail-Helden.
Danach noch 6 km zur Unterkunft. Plan: Wein trinken. Realität: Beide tot ins Bett gefallen.
Zwischendurch die schönsten Momente
Die lachenden Kinder in der Fußgängerzone, die mit ihren Laufrädern ein Mini-Rennen über Kopfsteinpflaster veranstalten. Diese Glöckchen, dieses Gebimmel, diese pure Freude – unbezahlbar. Währenddessen die Carbonhelden: verkrampfte Gesichtszüge, kein Gruß, keine Seele.
Fazit des Tages:
Warum ist Regen immer da, wo wir sind?
Weshalb gibt es Kuchen in einem Bikeshop (und warum macht der süchtig)?
Kann man schneller radeln als das Wetter? (Spoiler: Nein.)
Warum läuft Regen immer vom Helm in den Nacken und direkt in die Unterhose?
Und warum grüßen nur MTB-, E-MTB-, Trekking- und Tourenradler?
Antwort:
Weil MTB- und E-MTB-Fahrer sowie Trekking- und Tourenradler einfach geile Typen und Typinnen sind – keine selbstverliebten Gravelracerennradeichhörnchen.
Weil Regen keine Strafe ist, sondern der Humor des Himmels:
„Ich geb dir ein bisschen Sonne, warte bis du lächelst, und dann kipp ich dir 100 Liter pro Quadratmeter in den Nacken. Mal sehen, ob du immer noch lächelst.“
Unsere Antwort: Leck uns am A…!
Wir lächeln trotzdem – zur Not mit Botox, damit’s aerodynamischer wirkt.
Also, keine Panik: Wir lächeln auch noch, wenn wir beim Radeln in diesem Hitzejahrhundertsommer einen Schnorchel brauchen, um nicht zu ertrinken. 😂
Ducktrail: Wo Wetter, Wahnsinn und Witz sich gute Nacht sagen. 🦆
Ducktrail Tag 6 / Bodensee
Aufstehen … erst mal nicht die Wetter-App anschauen.
Der Weg zum Frühstück – Augen zu, um das Wetterelend da draußen nicht zu sehen.
Tagesentscheidung:
Wir tun so, als hätten wir die Wetterdaten nicht gesehen. Nein, heute ist kein Biketag 😩😩😩😩😩
Plan B:
Ab in die Senft-Destillerie, Limoncello nachkaufen – muss man ja probieren.
Williamsbirne, Cox Orange, Oflaumenbrand und Haselnusslikör – ohhhh… das Wetter wird schön…
Aber:
Wir warten. Denn wenn wir jetzt rausfahren, fängt es garantiert wieder an.
Und nur, damit es jeder weiß:
Wir sind ja nicht die Typen, die bei jedem Wetter jammern.
Aber bei Regen mit gefühlten 40 Litern pro Quadratmeter – da sagt selbst die Ducktrail-Ente: Nö, heute nicht.
Also: Hoffen auf Wetterbesserung …
Bis dahin?
Die Sonne, das Einhorn und andere Märchen
Nach 3 Stunden tödlicher Langeweile – ernsthaft, wir hätten auch einer Wand beim Trocknen zusehen können – kam der Moment: es klart auf.
Turbo-Modus: Bikeklamotten an, Getränk geschnappt (Überlebensregel #1: man weiß ja nie) und los!
Nach 10 km purem Glück: Sonne! Und eine Kuhherde, die beschlossen hat, uns den Weg zu versperren. Die Viecher sind so nah, dass wir schon dachten, beim nächsten Atemzug zieht uns eine Kuh wie ein Dyson-Staubsauger ein. Stattdessen: treuer Blick, Streicheleinheiten – ja, wir haben eine Kuh gestreichelt. Nur blöd, dass gleichzeitig die Vorstellung von einem 509g Medium Rear mit Folienkartoffel und Sour Cream im Kopf herumspukte. Ducktrail-Dilemma: Liebe oder Hunger? 😂
Weiter! Die Sonne war da, also: pedal to the metal.
Nach 2 km – WTF! – Himmel reißt auf, aber diesmal nach unten. Wasser. Viel Wasser. Nein, mehr als viel. Biblische Dimensionen.
Unsere drei Probleme heißen jetzt:
1. Regen
2. Noch mehr Regen
3. Ach, ratet mal…
Rettung: eine Unterführung bei Hagnau, unter der B31. Wir hockten wie die letzten Überlebenden der Sintflut, tranken Wein und redeten uns das Wetter schön. Ducktrail-Style eben.
Kaum aufgehört zu regnen – zack, weiter! Und siehe da: Aussichtsturm oberhalb von Hagnau, diesmal unser Rettungsanker. Dort die nächste Trockenzeit (ganze 8 Minuten – fast schon Wellness!). Wir fühlten uns wie Wetter-Ninjas.
Dann wurde es surreal:
• rechts Gewitter,
• links Sonne,
• wir mittendrin, Instagram am Anschlag.
Es war so schön, dass wir fast dachten, wir haben die Sonne halluziniert. Aber nein: sie existiert! Nicht wie Bielefeld – die Sonne ist echt!
Nach 45 Minuten wurde es dunkel. Rückweg.
Fazit: Die Sonne 2025 im Juli? Selten, aber geil. 🌞🔥
Tag 7 – Der Sprint, der Freischütz, der Pfänder und die Instant-Waffeln des Schicksals
Der Plan war simpel: 35 km Uhldingen → Friedrichshafen → Zug → Lindau → Kultur tanken → Bregenz → Pfänderbahn → Aussicht → zurück → Wein.Spoiler: nichts war simpel.
Abschnitt 1: Senioren-GP und Pizzageruch-Folter
Startschuss. Ziel: Zug in Friedrichshafen erwischen.Die Realität: Radweg mit Altersdurchschnitt 75. Die fahren immer nebeneinander. Ohne Ausnahme.Man fühlt sich wie im Endlos-Level von Mario Kart, nur dass es keinen Boost gibt, sondern Opa Erwin, der die rechte Spur als „Deko“ betrachtet.
Währenddessen: Jede. Einzelne. Pizzeria. am Weg verströmt den Duft von Steinofen, Tomate und Käse, als wollten sie sagen:„Hey, du hast Hunger, aber du hast keine Zeit, Pech gehabt.“Wir? Sabbern, treten, fluchen.
Abschnitt 2: Deutsche Bahn vs. Österreichische Bahn – die Comedy-Show
Der Zug nach Lindau kommt tatsächlich. Wir sind drin. Die DB: pünktlich! (Notiz an mich: Lotto spielen.)15 km später: Lindau.Wechsel auf die österreichische Seite? Easy.Die ÖBB ist quasi der nette Onkel mit Gratis-Bonbon, während die DB der strenge Vater ist, der dich an der Grenze fragt: „Hast du ein Ticket? Richtiges Ticket? Wirklich?!“
Abschnitt 3: Seebühne Bregenz – „Der Freischütz“ trifft auf Wow-Effekt
Bregenz. Wir schlendern zur Seebühne.Fakten für die Kulturfans:
Die Seebühne ist die größte schwimmende Bühne der Welt. Ja, auf dem Bodensee.
Dieses Jahr: „Der Freischütz“.Ein deutsches Opern-Drama, in dem ein Jäger mit dem Teufel dealt, weil er nicht zielen kann. Klingt nach Mountainbiker ohne Dropper Post.Das Bühnenbild? Gigantisch. Atemberaubend. Man erwartet fast, dass gleich Godzilla aus dem See steigt.
Abschnitt 4: Pfänder – 1.064 m pures „Oh wow“
Pfänderbahn. Rauf auf den Hausberg.Fakten:
1.064 m hoch.
Panorama über Bodensee, 240 Alpengipfel (angeblich, wir haben nicht gezählt).
Steinböcke laufen da oben rum, als hätten sie ein Fitness-Abo für Felsen.
Wir genießen: Sonne, Wein, Käse.Der Wettergott gönnt uns – zum ersten und einzigen Mal an diesem Tag – den Moment.Wir wollen nicht mehr runter.
Abschnitt 5: Zugroulette 3000 und der Harry-Potter-Bahnsteig
Zurück nach Lindau. Zug erwischt. Alles gut?Haha. Nein.Der fährt Richtung Bregenz. Wieder.Wir? Orientierung wie ein Navi mit Alzheimer.Zurück nach Lindau, diesmal auf Gleis 7 ¾. Der richtige Zug. 21:00 Uhr.
Wir glauben, jetzt läuft alles.Doch: kein Zug nach Uhldingen. Angeblich.Erst später erfahren wir: Doch, es gab einen.Nur wir waren zu blöd, den zu finden.Der Zuggott lacht.
Abschnitt 6: Instant-Waffeln, 32 km/h und ein Finish wie im Film
Hunger-Level: katastrophal.Jede Pizzeria duftet, aber wir haben Zeitdruck. Also: Bahnhof Spar.Menü des Tages: ein paar billige Instant-Waffeln, die so viel Charme haben wie ein nasser Socken – aber hey, Kalorien sind Kalorien.
Letzte Etappe: 40 km Rückweg.Schnitt: 32 km/h. Beine brennen, Puls wie Drum’n’Bass.Wir jagen durch die Nacht, als würden wir das letzte Bier auf Erden verfolgen.
Epilog: Likör, Wein und göttliche Schadenfreude
23:00 Uhr. Ankunft. Dusche.Wir kippen uns den mitgebrachten Likör und Wein rein, um das Trauma wegzuspülen.
Fazit:
Wettergott: mieser Typ.
Zuggott: sadistisch.
Pizzageruch: Folter.
Wir: Überlebende.
Ducktrail? Legendär.
ChatGPT:
Tag Finale – Likörkater, Staumarathon, Schweiz-Showdown
Letzter Tag. Mission: Heimreise.Aber Ducktrail wäre nicht Ducktrail, wenn das nicht wieder komplett eskaliert.
Abschnitt 1: Morgens mit Kater-Challenge
Aufstehen? Haha.Der Likör vom Vorabend grinst uns noch aus der Ecke an. Gehetzt zum Frühstück, halb lebendig, halb Zombie.Dann: Packen.Theoretisch sollte alles wieder in die Bike-Taschen passen. Praktisch?Level „Tetris-Hölle“.Nach 15 Minuten verzweifeltem Stopfen, Fluchen und Umschichten – aufgegeben.Alles ins Auto gekippt, fertig.Räder montiert, Start. Heimfahrt? Nö!
Abschnitt 2: Rheinfall-Umweg & Grenzstau-Kabarett
Planänderung: Erst Schweiz. Da ist Nationalfeiertag. Freunde besuchen.Aber vorher: Grenze.Deutsche Beamte suchen Migranten aus der Schweiz.Migranten. Aus der Schweiz.Wer auch immer das in Berlin beschlossen hat, sollte weniger Krimis schauen.20 km Stau auf der Gegenseite, weil die Schweizer an diesem Tag Deutschland leerkaufen.Wir? Durch. Noch.
Abschnitt 3: Sonne, Rheinfall, Wettergott Reloaded
Ankunft Rheinfall Schaffhausen.29 Grad, Sonne, Postkartenidylle.Wir denken: Es läuft.Und genau in dem Moment, wo wir Richtung Frauenfeld starten wollen:Der Himmel reißt auf – aber nicht für Licht.Regen. Donner. Wettergott hat uns wieder auf dem Radar.
Abschnitt 4: Grillen, Blitz und Donner-Feuerwerk
Abend bei Freunden. Geplant: Grillen, Feuerwerk, perfekter Ausklang.Bekommen: Grillen im Regen, Feuerwerk vom Himmel persönlich.Blitz und Donner statt Raketen.Aber egal – wir sind Ducktrail.Feucht-fröhlich, nasses T-Shirt, lachend. Ein Abend, den man nicht vergisst.
Abschnitt 5: Heimfahrt im Dauerregen – der Wettergott winkt zum Abschied
Morgens Abfahrt Richtung Heimat.Der Wettergott? „Leute, ich hab noch so viel zu geben.“Er weint uns von Frauenfeld bis vor die heimische Garage hinterher.Finaler Regensegen. Danke auch.
Fazit vom Urlaub – Ducktrail-Style
Zwei Bikes auf einem Ausflugdampfer, geparkt im Tanzsaal – Blickfang des Jahres.
Schloss Linz, erreichbar mit einer antiken Straßenbahn, die gefühlt vom Kaiser persönlich abgenommen wurde.
Donauradweg: Sonne, Wind, Regen – manchmal alles in 10 Minuten.
MC-Drive-In mit Bikes – der Mitarbeiter glaubt bis heute, er hatte Halluzinationen.
Tote Stadt nach 20:00 Uhr – Bürgersteige hoch, Menschen weg, Zombie-Atmosphäre.
Ameisenhotel Deluxe – fliegende Ameisen im Zimmer, Betten hart wie Europaletten.
Radler aus Singapur – zeigt dem Wettergott den Mittelfinger.
Paradies am Bodensee – Hotel mit Traumfrühstück und Betten, in denen man versinkt.
Bikeshop-Schokokuchen – Lebensretter.
Affenberg Salem – Menschen schauen Affen, Affen schauen Menschen.
Tour nach Bregenz – schön, anstrengend, episch.
Rheinfall Schaffhausen – Sonne, bis sie uns wieder verließ.
8 Tage Dauerregen – so viel Wasser in Schuhen und Unterhose, dass man die Sahara bewässern könnte.
Endbilanz:
Regen, Sonne, Drama, Likör, Wein, Ameisen, Blitze, Züge, Wahnsinn.Und trotzdem – oder gerade deswegen – war es:Ducktrail. Ein Urlaub, den man nicht vergisst.



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Liest sich wirklich lustig^^ Grüße aus Bregenz