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Umbau 1 – Selbstfindung Der erste Umbau war kein Masterplan. Er war ein Versuch. Schwarz-roter Rahmen, Fox 36 mit GRIP2, RockShox Dämpfer, mechanische XT 12-fach – und dazwischen: viel Schrauben, Probieren und Improvisieren. Ein bisschen basteln hier. Ein bisschen auf die Nase fallen da. Nicht alles hat sofort funktioniert, nicht jede Idee war gut. Aber genau das war der Punkt. Der Grund für diesen Umbau war simpel: Ich wollte kein Bike von der Stange fahren. Nicht optisch. Nicht vom Gefühl her. Nicht vom Anspruch. Durch diesen ersten Umbau habe ich angefangen, Dinge zu hinterfragen: Warum fühlt sich dieses Fahrwerk gut an – und jenes nicht? Warum passt mir diese Geometrie besser? Warum macht ein Setup Spaß und ein anderes nicht? Es ging plötzlich nicht mehr um Marken oder Trends, sondern um etwas viel Wichtigeres: Was fühlt sich für mich richtig an? Und genau in dieser Phase entstand auch der Bad Duck. Nicht als Logo – sondern als Haltung. Ein bisschen trotzig. Ein bisschen sarkastisch. Und ziemlich allergisch gegen den Teile- und Markenwahn. Der Bad Duck steht für genau diesen Moment: Selbst denken. Selbst entscheiden. Selbst fahren. Was es mit dem Bad Duck genau auf sich hat, wird später auf dieser Seite noch separat erzählt. Dieser Umbau war der Start von Ducktrail. Nicht perfekt. Aber ehrlich. Und genau richtig, um zu verstehen, was ein subjektiv gutes Bike wirklich ausmacht.

Umbau 2 – Oder: Wie man der Familie auf den Keks geht Nach Umbau 1 dachten alle: „Okay, jetzt ist er fertig.“ Spoiler: War er nicht. Erst wurde ich belächelt. Dann kam die Frage: „Sag mal… wie alt bist du eigentlich?“ Und irgendwann merkten sie: Der Alte nimmt sich selbst nicht so ernst – aber sein Bike verdammt schon. Mit Umbau 2 kam das, was Ducktrail wirklich sichtbar gemacht hat: Neue Logos. Neues Design. Eine klare Haltung. Plötzlich ging es nicht mehr darum, irgendwas zu verbauen – sondern genau das, was zu mir passt. Ich habe angefangen, Technik nicht nur zu kaufen, sondern zu verstehen: Kinematik statt Marketing. Fahrgefühl statt Datenblatt. Setup statt Show. Die Basis blieb bewusst einfach: Ein Aluminiumrahmen. Eine klassische Kinematik, die gerade wieder zurückkommt. Kein High-Pivot-Zirkus. Kein Kashima-Glamour. Kein „schaut her, was das gekostet hat“. Stattdessen: Ein durchdachtes Gesamtkonzept. Ich hatte mehr als genug Teile zur Auswahl – der Keller ist voll davon. Fox-Gabeln, Stahl- und Luftdämpfer, Bremsen, Antriebe, Laufräder. Aber genau hier wurde klar: Nicht alles, was gut ist, passt auch zusammen. Umbau 2 hat meinen Fahrstil massiv verändert. Nicht weil ich plötzlich besser geworden bin – sondern weil das Bike endlich zu mir gepasst hat. Der aktuelle Stand ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von: Testen. Scheitern. Anpassen. Verstehen. Ein ehrliches, hart gefahrenes, sauber abgestimmtes Ducktrail auf Aluminium-Basis – gebaut zum Fahren, nicht zum Vorzeigen. Oder wie der Bad Duck sagen würde:

Umbau 3 – Eskalationsstufe Irgendwann reicht Basteln nicht mehr. Irgendwann reicht „ganz gut“ nicht mehr. Irgendwann willst du wissen, was wirklich in so einem Bike steckt. Umbau 3 war genau dieser Punkt. Nach all den Tests, Irrwegen und Erkenntnissen aus Umbau 1 und 2 wurde klar: Jetzt geht es nicht mehr um Spielerei – jetzt geht es um ein kompromisslos stimmiges Gesamtpaket. Fahrwerk, Bremsen, Laufräder, Antrieb, Geometrie – alles wurde nicht mehr einzeln betrachtet, sondern als System. Natürlich war auch der Bling-Bling-Moment dabei. Fox Factory, Kashima, High-End überall. Ich hatte es am Bike. Ich bin es gefahren. Und ich habe es wieder runtergebaut. Nicht weil es schlecht war – sondern weil ich gemerkt habe: Zu komplex. Zu speziell. Zu weit weg von dem, was ich als Hobbyfahrer wirklich nutze. Ich wollte ein Setup, das ich verstehe, das ich einstellen kann, und das mir auf verschiedensten Trails zuverlässig funktioniert – nicht eines, das auf Instagram glänzt. Auch das Design hat sich in dieser Phase verändert. Weniger Show. Mehr Klarheit. Mehr Charakter. Denn genau hier merkt man, wie leicht man in die Marketingfalle tappt: Teure Parts sehen brutal gut aus, klingen nach Performance – aber ein Großteil davon wird von normalen Fahrern niemals auch nur ansatzweise ausgeschöpft. Man fährt plötzlich ein Bike, das mehr verspricht, als man selbst jemals abruft. Umbau 3 war der Punkt, an dem ich das alles bewusst zurückgedreht habe. Nicht billiger – sondern ehrlicher. Stattdessen: große Bremsen, stabile Laufräder, Mullet-Setup, sauberes Fahrwerk – aber alles so gewählt, dass es zusammen funktioniert und zu mir passt. Das Ergebnis: Mehr Kontrolle. Mehr Vertrauen. Mehr echtes Fahrgefühl. Kein Showbike. Kein Instagram-Build. Sondern ein hart gefahrenes, durchdachtes Aluminium-Trailbike, gebaut für echte Trails und echte Tage auf dem Bike. Der Bad Duck grinst nicht wegen Kashima. Er grinst, weil das Bike genau so fährt, wie es soll. 🦆💥 Built to Ride. Not to Impress.

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