Wenn man mal ein Lob erhält^^
- Knuffellump

- 23. Aug. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 7. Jan.
Ducktrail Blog – „Warum eigentlich?“
Nicht Regen, nicht Sonne. Also eigentlich perfektes „Keine-Ausrede-Wetter“. Und trotzdem quält man sich mit einem 25-Kilo-Emtb eine 22–26 % Wand hoch. Wozu? Keine Ahnung. Wahrscheinlich, weil wir masochistisch veranlagt sind. Oben angekommen: erstmal Pause – weil Atmen ja schließlich auch eine Option sein sollte.
Grabenstetten, Flugfeld: Da fliegen die Dinger, und man steht da wie ein Kind am Zaun vom Freibad – nur ohne Pommes. Nah dran, alles gesehen, alles gehört. Weiter Richtung Hengen… ja, Hengen 😂. Klingt schon so, als ob da nix Gutes passieren kann.
Aber Überraschung: Auf einem Trailstück in Hengen fahren plötzlich zwei junge MTBler mit – so um die 30. Ich, fast Mitte 50, dachte mir schon: „Na super, jetzt ziehen die locker vorbei.“ Aber nix da – wir sind die nächsten 4 km gemeinsam gebrettert. Links die Jungs, ich rechts, und am Ende hagelte es zwei Komplimente:
„Holla die Waldfee… du warst schnell!“ (und das sogar respektvoll)
„Das ist mal ein Custombike – absolut top und vor allem trailoptimiert.“
Und ja, mir ging das Herz auf. Sackstolz. Da fährt man mit Grinsen weiter, auch wenn’s eigentlich schon genug Höhenmeter waren.
Dann Hohen Neuffen: kurz ein Radler gezogen (weil isotonisch, versteht sich). Problem: zu viele Spaziergänger, Bäbeles und die unvermeidlichen Klaus Hermanns mit ihren EBikes. Immer schön nebeneinander, so dass sie als rollende Straßensperre durchgehen könnten. Freundlich klingeln? Klar, meine Glocke hat 100 Dezibel – aber die springen so zusammen, dass der Herzschrittmacher fast Funken schlägt. Sorry, not sorry.
Aber wofür macht man den ganzen Quatsch? Na klar: für 12 km Trails zum Schreddern 😂. Bilanz: 53 km, 910 hm (weil’s so schön war, gleich zweimal). Danach Bike geputzt, Feierabend, Whisky-Cola, Steak gegrillt – und glücklich Ja darf man(n) auch mal sein 😬



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